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| Bordellequelle:aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Bordell in Tschechien Prostituierte in einem Bordell Ein Bordell (von frz. bordel „Bretterhütte", Synonym Freudenhaus), ist ein Gebäude oder Teil eines Gebäudes, in dem (überwiegend) Frauen sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt (Prostitution) anbieten. GeschichteIn Ephesos war Prostitution ein Bestandteil des Aphroditekults. Die Ruinen des Bordells im Zentrum der antiken Stadt sind ebenso erhalten wie ins Pflaster geritzte Wegweiser dorthin. In Pompeji sind bis heute die Überreste eines als Lupanar bezeichneten Bordells erhalten, das aus der Asche des Vesuv ausgegraben wurde. Bekannt wurde der Berliner Salon Kitty, der in der Nazizeit (1933-1945) auch der Spionage diente. In Deutschland existieren unterschiedliche Varianten des Bordells, darunter Eros-Center, Laufhäuser, Bordellstraßen, Terminhäuser, Modellwohnungen, Massagesalons, Domina-Studios, Nachtclubs, FKK-Clubs. Ein Bordell, in dem sowohl Freier als auch Prostituierte männlich sind, wird als House of Boys bezeichnet. Größere Bordelle werden wie ein Gewerbebetrieb geführt, d. h. mit der Rechtsform einer GmbH, Eintrag ins Handelsregister und Gaststättenkonzession. Einzelne Bordelle verfügen manchmal über einen Kontakthof, in dem Prostituierte mit dem männlichen Freier den gewünschten Geschlechtsverkehr anbahnen. Der umgangssprachliche Begriff "Puff" stammt von einem mittelalterlichen Würfelspiel, welches in Gasthäusern gespielt wurde, in denen Animierdamen und Prostituierte ihre Dienste anboten. RechtSeit der Novellierung des Prostitutionsgesetzes vom 1. Januar 2002 gilt „Förderung der Prostitution" in Deutschland nicht mehr als Straftatbestand. Dennoch kann ein Bordellbetreiber strafrechtlich verfolgt werden, z. B. sobald
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